Das Bett ist sehr bequem und die Nacht war angenehm. Etwas schwül, sonst prima. Wir sind beide erholt aufgewacht.
Wir machten uns bereit und gingen Frühstücken. Es waren gegen 08:30 Uhr schon relativ viele Menschen da. Verständlich bei diesem Buffet, das will man nicht verpassen.
Das Frühstücksbuffet ist das beste, was wir bisher je gesehen haben. Riesige Auswahl an allem. Frisch, lecker und für alle etwas da. Das coole, in der Frühstücks-Lobby gibt es einen langen indoor Teich mit vielen Koi Fischen drin. Du sitzt da quasi neben den Fischen, welche sich ständig zeigen, weil sie Futter erwarten.
Nach dem Frühstück haben wir gelesen, badeten und gingen weiter vorne am Strand unsere 3kg Wäsche in einer „Wäscherei“ abgeben. Das kostet dort 10x weniger und wir fanden, es ist schon etwas zu viel für einen Sack Wäsche 60chf zu zahlen. Hier ist allgemein alles 5-10x so teuer wie üblich in der Region. Wäsche, Massagen, das Essen etc. Wobei das Essen völlig im Rahmen ist für CH Verhältnisse, auch da noch 60-70% günstiger als bei uns.
Uns ist aufgefallen, dass bisher alle deutschen Touris mit denen wir ins Gespräch kamen, ständig über Geld sprechen und wo man hier was am günstigsten bekommt. Vielleicht hat das bei uns abgefärbt 😉 Das Restaurant was uns gestern empfohlen wurde, ist sehr günstig. Die Deutschen meinten, das Essen sei richtig gut und kein Vergleich zu hier. Michu fragte trotzem mal: „Wart ihr denn überhaupt schonmal hier essen?“ Nein, waren sie nicht 😉 Woher der Vergleich kommt, kein Plan. Auch an der Bar oder wenn man sonst deutsche oder österreichische Touris untereinander plaudern hört: Geld, Geld, Geld oder Boulevard News.
Die Touris hier sind etwas „mühsamer“ im Umgang und wir fragen uns, warum die überhaupt hierhin kommen, wenn sie jeden Cent dreimal umdrehen. Es gibt mehr als genug preiswerte Resorts in der Region. Naja, deren Ding.
Als wir von der Wäsche „Übergabe“ zurückkamen (wir können es morgen um 17:00 Uhr wieder abholen) spielten wir einige Runden Billiard in der Lobby, gingen baden und assen im Hauseigenen Restaurant zu Mittag. Beide hatten heute keinen Bock auf Reis, Chicken, Nudeln oder Suppe. Diana bestellte sich eine Pizza mit Salat, Michu einen Burger. War beides sehr lecker.
Am Nachmittag nutzen wir wieder unser Jacuzzi und die Liegestühle, machten einige Spaziergänge in der Poolanlage, haben gelesen und relaxten.
Als kurzer Programm-Unterbruch testeten wir während der Happy Hour aus Neugierde noch die für uns offenen Drinks und gingen anschliessend wieder die Liege und das Jacuzzi geniessen. Im warmen Meer waren wir natürlich auch noch.
Irgendwann dazwischen riefen wir noch bei der Rezeption an und baten sie darum, dass sie nochmals jemanden vom Room Service schicken können, um Raumduft zu versprühen und die Duftlämpchen neu zu befüllen. So riecht es wieder für einige Stunden ok. Ohne diese Duftsprays- und Lämpchen ist das Badezimmer den Preis definitiv nicht wert. Es stinkt nach Kanalisation. Mit den Duftdingern riecht es glücklicherweise frisch und gut. Ist hier schon etwas in die Jahre gekommen. Abgesehen davon, was natürlich richtig mies ist, ist es hier prima.
Als es dunkel wurde, liefen wir in der Angst vor auslöschenden Duftlämpchen (ja, es stresst schon etwas dieser Gestank) dem Strand entlang zu einem Minimarket. Dort suchten wir nach Raumduftspray. Den fanden wir nicht, aber so ein altes verstaubtes Päckchen mit dem Öl in welches Holzstäbchen reingesteckt werden können. Vielleicht nützt das im Notfall etwas und sonst rufen wir in der Nacht wieder die Rezeption an.
Beim Zurückschlendern wurde Diana noch von einem dieser grossen üblen Käfern gepiesackt und erschrak sich fast zu Tode.
Wir assen wieder im Hotel Restaurant Znacht und hatten immer noch keinen Bock auf Thai Gerichte. So bestellten wir uns etwas anderes, was beides wieder sehr lecker und mal eine willkommene Abwechslung war.
Heute konnten wir weitere „perfekten Momente“ sammeln und wir können es hier trotz Badezimmer-Gestank geniessen. Bilder gibt es nicht viele, da wir nicht viel unternommen haben.