Tag 6: Koh Samui und die vielen Wasserfälle

Heute etwas mehr Text, wir konnten nicht viel unternehmen wegen den „Wasserfällen“ 😉

  • Diana schlief prima, Michu wieder nur etwa vier Stunden. Irgendetwas hinter seiner Nase ist entzündet und das piesackt etwas.
  • Das Frühstück war wie am Tag zuvor prima. Nach dem Essen faulenzten wir auf den Liegestühlen am Pool weiter und haben die weitere Reise geplant.
  • Am Nachmittag besuchten wir ein Resort, welches uns als nächste Übernachtungsmöglichkeit auf Koh Samui interessiert hätte. Wir wollten uns zuvor mal umsehen. Hier ist es gang und gäbe, dass sich „Resorts“ 5 Sterne Bewertungen auf Buchungsplattformen kaufen. Die Möglichkeit besteht natürlich kaum jemals, aber wenn du sie hast, gehe vorher rasch vorbei und schau es dir selbst an. Fotos können krass täuschen, so wie auch bei diesem Resort. Immer den perfekten Winkel gefunden, damit es nie wirkte, dass alles eng und zusammengepfercht ist.
  • Als wir da angekommen sind, sind wir in den ersten kurzen Wasserfall geraten.
  • Etwas nass fuhren wir wieder zurück und assen im Restaurant am Strand zu Mittag, wo wir schon Tags zuvor gegessen haben. Es war wiederum lecker.
  • Dann fing das chaotische Planen der weiteren Reise an. Wir haben am Sonntag 7. Januar einen Rückflug nach Bangkok gebucht und würden vom Mittwoch 3. Januar bis 7.1 vier Nächte auf Koh Phangan (Nebeninsel, wo man mit der Fähre rübermuss) verbringen. Das Wetter soll aber bis 8-9.1 gewitterhaft sein und das macht hier nicht wirklich Spass. Teilweise fahren bei hohem Wellengang auch die Fähren nicht mehr und da wäre es ärgerlich, wenn wir den Flug wegen nicht fahrenden Fähren verpassen würden.
  • Bei Bangkok Airways ist es so, dass ein gekaufter Flug (so ein Flexi-Angebot) beliebig umgebucht werden kann. Man zahlt je nachdem etwas drauf oder bekommt die neuen Daten/An- und Abflughäfen zum gleiche Preis. Michu sass 30 Minuten am Handy und hat die „Manage Booking“ Funktion im App von Bangkok Airways etwa 30x neu gestartet.
  • Der früheste Flug zurück nach Bangkok hätte es am Donnerstag 4.1 gegeben. Aber nicht direkt, was keinen Sinn macht und drei Stunden länger dauert. Zudem musste man pro Person noch 300chf darauf zahlen. Alle 5 Minuten haben wir es wieder versucht da wir dachten, dass sehr viele Touris sicher spontan umbuchen und es vielleicht irgendwo noch irgendwelche Slots geben wird. Nach 5-10 Versuchen gab es am Donnerstag mal plötzlich einen Direktflug zum gleichen Preis. Sofort umgebucht. Bestätigung erhalten, Bingo! Die Freude war gross. Aber Moment, wir können das AirBnB nur bis am Mittwoch 3.1 buchen und müssten dann nochmals irgendwo eine weitere Nacht dazubuchen. Aber wenn es plötzlich freie Plätze am Donnerstag gegeben hat, wird es sicher auch am Mittwoch klappen. Ein weiter Versuch und siehe da, zwei Plätze frei am Mittwoch 3.1. Wieder sofort umgebucht. Wieder hat es funktioniert. Ohne Aufpreis, ohne Strafe – du kannst so oft umbuchen wie du willst. Richtig cool, wir fliegen also am Mittwoch Abend gegen 21:00 Uhr wieder nach Bangkok, zurück in die Sonne. Also immer mal wieder prüfen, auch wenn es heisst, dass an diesen Daten nichts mehr verfügbar sei. Bei uns hat es sich gelohnt.
  • Wir kamen gerade rechtzeitig wieder in der Lodge an, als der zweite Wasserfall losging. Wir faulenzten weiter im Zimmer und warteten, bis die Wassermassen mal etwas nachliessen. Dann kam endlich ein Zeitfenster und wir gingen zum Pool, um dort weiter an unserer Reise zu basteln. Es ist gar nicht so einfach etwas stimmiges zu finden, da vieles einfach „Glück“ ist und die meisten Perlen schon ausgebucht sind.
  • Dann kam der dritte Wasserfall. Ob das was wird mit dem Nachtessen? So können wir unmöglich mit dem Roller fahren. Da reicht schon eine nasse Fahrbahn mit all dem Sand und den Blättern, dass es gefährlich rutschig ist – zusätzlich die Wassermassen von oben geht da nicht.
  • Wir warteten ab und entschieden uns, dass wir bis 20:00 Uhr warten und wenn es da immer noch in Strömen regnen sollte, dass wir einen Food Delivery hierher bestellen. Hier gibt es ein Pendant zu Uber, Grab. Damit kann man (wie bei Uber Eats auch), Essen bestellen und zu sich liefern lassen.
  • Um 19:45 hörte es nach Stunden tatsächlich auf zu regnen. Es wurde aber auch etwas kalt. Lange Hosen und Regenjacke angezogen und dann ab zur Sportsbar um dort etwas zu essen. Die war aber zu, der Weg für nichts. Auf der Rückfahrt gingen wir in ein Restaurant direkt am Meer, dass noch gut aussah. Es gab da überall Michelin Guide Recommendation Schilder (ja, das Restaurant erscheint tatsächlich im Guide. Warum, das wissen wir nach dem Essen aber echt nicht). Michu kotzte fast wegen dem Tee, welches er wegen seinem Hals trinken wollte, dass Thai-Essen war maximal fade (wir essen hier immer nur Thai-Food und nicht etwa Burger und Pommes) der Service unaufmerksam und total demotiviert und in der Küche waren wohl alle irgendwie verliebt. Da wurden ganze Essen zurückgeschickt und plötzlich stank es aus der Küche, als ob jemand schnell mal etwas Plastik verbrennen würde. Übel. Wir assen schnell aus und verschwanden dann auch gleich wieder.
  • Auf dem Rückweg sind wir noch in einen 7 Eleven, um so Menthol-Inhalier-Stifte zu kaufen. Mal schauen ob es was nutzt.
  • Das Fahren auf der Insel geht gut. Wir hatten noch nie eine brenzlige Situation. Wir verlangsamen in möglichen hektischen Momenten (von hinten kommen zweispurig Lastwägen/Fahrzeuge in überhöhtem Tempo), und machen am Rand eine Pause, dann geht das schon. „Normal wie in der Schweiz fahren“, geht hier nicht. Das ist schon etwas anders. Die „Haupt-Ringstrasse“ ist grösstenteils zweispurig, Platz hätte es also genug. Nur wird die eine Spur meistens als Parkplatz genutzt. Das ekligste bisher war das Fahren bei Dunkelheit und nassen Strassen. Sehr viele Autos/Scooter fahren da auch bei Dunkelheit ohne Licht. Die meisten wohl nicht, weil sie vergessen das Licht einzuschalten. Es funktioniert einfach gar nicht. So lange der Motor funktioniert und die Räder drehen – warum was ändern? 😉
  • Gestern gab es kurz nach Mitternacht auf dem von uns befahrenen Streckenabschnitt scheinbar einen wüsten Unfall. Wir haben von oben nur die Sirenen gehört. Die deutsche Familie, welche hier auch ein Häusschen hat, kam nach Silvester etwa um 00:45 Uhr zurück und alle waren etwas „geschockt“. Sie seien neben der Unfallstelle durchgefahren (sie haben ein Auto gemietet) und ihre junge Tochter hat wohl etwas zu lange hingeschaut, was ihr nicht gut getan habe. Wir hoffen, dass sie den Schock überwunden hat und dass die beteiligten Personen wohlauf sind :S

Ideen für Morgen

  • Noch zu den richtigen Wasserfällen. Diana meinte, wir gehen da morgen hin, egal wie das Wetter ist. Wir schauen mal, haha 😀
  • Bangkok Hotel buchen.
  • Westen der Insel etwas erkunden und am Pool chillen.