Tag 25: In Kühltruhen nach Koh Samui

  • Die Nacht war wieder angenehm, beide sind erholt aufgewacht. Michu zwar mit etwas Nackengstabi wegen dem viel zu hohen Kissen, sonst alles prima.
  • Wir genossen das letzte Frühstück in Khao Lak, packten unsere Sachen und gingen nochmals eine Runde sünnelen, lesen und baden.
  • Nach dem aus-checken holte uns ein Taxi im Hotel ab. Wieder so ein Minivan Schlitten nur für uns zwei. Das Teil war aber gleich unsere erste Kühltruhe.
  • Motor gestartet, Klima blies auf „low“ etwas unsere Köpfe an. Wir haben dann die Regler geschlossen, so dass wir nicht mehr angeblasen wurden. Das Herumhantieren interpretierte der Fahrer jedoch mit „die wollen kühler“ und schaltete in der Mitte neue Windvorrichtungen auf „high“ ein. Nach einigen Minuten (als die Strasse wieder mal geradeaus ging) fragten wir höflich, ob er die Teiler abschalten oder zumindest auf „low“ stellen kann. Hat er getan, aber dann bei sich ganz vorne auf ganz kalt und „high“ gestellt 🤣🤣 Irgendjemand muss den Thais mal mitgeteilt haben, dass Weisshäuter aus Europa es gerne um die 15° mögen.
  • Das war die bisher abenteurlichste Taxi-Fahrt. Wir hatten wohl bisher Glück mit Vollprofis als Fahrern. Der Minivan hatte eingestellt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit Alarmsignale gibt. Wir hörten ständig Alarmsignale. Er ging nicht etwa vom Gas, das Piepsen war teilweise einfach der Normalzustand 🤣 Wir kamen jedoch heil am Flughafen Phuket an.
  • Dort zogen wir beide unsere Pullis an (wir haben uns ja schliesslich vorbereitet auf die Kälte) und gingen das Gepäck abgeben. Wir waren schon um 13:30 Uhr da, obwohl das Boarding erst um 16:05 Uhr startete. Wir wollten uns den Flughafen mal anschauen, noch Zmittag essen und für alles genug Zeit haben. Wir hätten einen früheren Flieger um 14:25 Uhr bekommen, haben uns dann aber für den gebuchten entschieden.
  • Es gab aber gar nicht viel zu sehen, zumindest nicht beim Inland-Flug-Terminal. Wir assen zu Mittag japanisch und suchten uns dann ein gemütliches Kaffee, in welchem wir 1.5 Stunden gelesen, gespielt und Serie geschaut haben. Es gab in dem ganzen Flughafen irgendwie nirgends Stellen wo dich nicht irgendeine Klima angeblasen hat. War etwas mühsam und kalt.
  • Dann gingen wir durch die Sicherheitskontrolle zu unserem Gate und warteten dort, bis uns ein Bus zum Flieger brachte.
  • Wir hatten Plätze in der 6 Reihe und stiegen daher als 1 Gruppe in den Bus. Oder besser gesagt in den völlig bescheuert heruntergekühlten Kühlschrank auf Rädern. Das beste: wir mussten in diesem arschkalten Teil, wo uns direkt die Klima auf höchster Stufe anblies (wir hatten Pullis und Schals dabei, Diana lange Hosen an) über 15 Minuten warten. Die Organisation mit dem Einsteigen klappte null. Die Fahrt mit dem Bus wäre knapp 1 Minute gegangen. Hauptsache man pfercht die 1 Gruppe in den Bus, fährt damit 20m und wartet, bis die 2 Gruppe in den anderen Bus gepfercht ist, wartet dann nochmals 5-10min, worauf auch immer. Wir wurden beide ziemlich Aggro. Es gab aus der Situation einfach kein entkommen 🥶🥶🥶
  • Wir freuten uns auf dem Weg vom Bus in den Flieger. Kurz aufwärmen und Sonne tanken. Wir hofften, dass das Flugi wie alle bisherigen „normal“ klimatisiert war. Aber nein, wieder ein verdammter Kühlschrank. Das war echt nicht mehr normal. Wir werden in Zukunft auf Inlandflügen nur noch mit langer Kleidung + Jacken fliegen. Völlig gaga. Kein Wunder ist hier jeder zweite Touri am Husten oder Niessen 🤣
  • Der Flug verlief prima. Die Landung liess den Puls wieder etwas hochsteigen. Die Bremsen wollten und wollten irgendwie lange nicht greifen. Rüttelte uns gut durch am Ende.
  • Wir wurden am Flughafen von einem Taxi abgeholt. Das war diesmal endlich „weniger“ kalt, oder zumindest blies es uns nicht mehr direkt an, stank dafür aber irgendwie 🤣 Immerhin war der Fahrer wieder ein Vollprofi. Ohne Vollbremsung, ohne überhöhtes Tempo aber etwas müde sind wir schliesslich angekommen.
  • In der Lodge freuten wir uns Kristin wieder zu sehen und einfach wieder hier zu sein. Wir richteten uns ein, nahmen den Roller in Empfang und plauderten mit Kristin.
  • Anschliessend badeten wir im Pool und gingen ins Isara, direkt unten an der Strasse essen. Dort waren wir jetzt 6x. Das Essen ist der Hammer, richtig lecker. Beim Zurückfahren kauften wir uns im Tops Wasser und liessen den Tag im Zimmer ausklingen. Es ist schön wieder hier zu sein, fühlt sich sogar noch besser an als gedacht/vorgestellt. Richtig genial.
  • Nun hoffen wir auf eine erholsame Nacht. Diese ganzen Temperaturschocks heute haben unsere Körper etwas gefordert.