Von 00:00 Uhr bis etwa 02:30 Uhr haben wir Hotels/AirBnBs und Transfermöglichkeiten gesucht. Es war fast etwas zum Verzweifeln. Da wir beide ein etwas andere Herangehensweise haben, war das stressig 😀 Diana sucht und sucht und sucht, hat dann irgendwann verständlicherweise keine Lust mehr, gibt auf und denkt sich „wir finden nie etwas“. Michu hat eine sehr hartnäckige Herangehensweise und denkt sich, „na warte, dich finden wir schon!“. Passt nicht so ganz zusammen.
Wir haben jetzt für drei Tage ein AirBnB im Süden von Phuket gebucht. Da waren wir noch nie und wollten auch nochmal hin. Von da kommen wir mit der Fähre nach Koh Lanta/Krabi. Sollte also passen. Einen Flug konnten wir auch noch buchen und so fliegen wir morgen am Mittag mit Thai Airways nach Phuket.
Die Situation mit Michus Luftröhre wurde mühsamer. Die ist entzündet, trocken und produziert viel Eiter, was nicht sooo ein gutes Zeichen ist. Wohl irgendein Virus erwischt. Wir denken nicht, dass das von der schlechten Luftqualität kommt – die hilft aber auch nicht unbedingt für die Linderung.
Geschlafen haben wir nach dem Buchen beide lange und gut. Nach dem Aufstehen war wieder dämpfen, heiss duschen und Tee trinken angesagt.
Wir gingen kurz in den Pool baden, ehe wir gegen Mittag wieder in das Restaurant mit den Bowls essen gingen. Es war wieder lecker.
Nach dem Essen gingen wir Masken kaufen. Unsere Vermutung lag richtig. Auf den Masken steht überall PM2.5 Protection („Feinstaub mit einem aerodynamischen Durchmesser kleiner als 2,5 Mikrometer“). Der Grossteil der Menschen trägt hier Masken wegen der Luftverschmutzung und nicht als Covid-Relikt. Wir kauften uns auch ein Pack und Michu wird die mal anziehen und schauen wie es damit geht.
Am Nachmittag relaxten wir in der Wohnung, gingen im Pool baden, plauderten und hörten Musik.
Wir wollten irgendein Tempelgelände betrachten und fuhren etwa 21 Minuten mit der Metro nach Sanam Chai. Michu trug die Maske und siehe da, funktioniert tatsächlich. Keine Schmerzen mehr und der Hals blieb normal. Als Test hat er die Maske natürlich jeweils immer wieder abgezogen – Katastrophe.. In Sanam Chai war der Vibe komplett anders als im Zentrum von Bangkok. Viel weniger Menschen, viel weniger los, alles weiter auseinander und der Gestank war auch next Level. Wir liefen Richtung Tempelanlage, die jedoch schon geschlossen hatte. So besuchten wir einen Park daneben, welcher sehr schön war.
Dann spazierten wir an den Chao Phraya Fluss um zu sehen wie der aussieht. Wie ein Fluss halt 😛
Wir fuhren mit der Metro zurück ins Terminal 21, weil es dort um die 20+ Restaurants auf einem Fleck gibt und wir das beide cool finden. Wir versuchten es diesmal in einem typischen Thai-Restaurant, verliessen dieses nach fünf Minuten aber wieder. Das stank fürchterlich dort drin. So gingen wir wieder in ein japanisches Restaurant. Diana ass ein Nudelgericht und Michu eine Platte mit verschiedenem Fisch. Geschmacklich war es gut. Preislich das bisher teuerste. Satt waren wir aber beide nicht. So liefen wir zurück in Richtung Hotel und assen im Foodland noch etwas, ehe wir im Hotel den Tag ausklingen liessen.
Zwischenstand und weitere Gedanken
Wir fliegen morgen in den Süden von Thailand und wollen dort etwas Insel-hoppen. Phuket, Koh Ya Noi und Koh Lanta schwebt uns vor. Vielleicht einige Tagesausflüge und Schnorcheltrips vornehmen und am Strand faulenzen.
Wir denken, dass das Buchen ab dem 15. Januar einfacher wird, da die grosse Masse an Touristen/Reisenden wieder zurück nach Europa reist. Dann haben wir noch 10 Tage, während denen wir uns vielleicht noch ein richtig kitschiges 5-Sterne-Flitterwochen-Resort gönnen werden.
Bei uns beiden wechselt es sich ein bisschen ab zwischen „Oh nein, es geht alles so schnell vorbei“ – und „wow, cool was wir schon alles erlebt haben, es macht Spass.“ Wir merken, dass uns dieser Blog eher in der zweiten Art denken lässt. Vor allem mit dem Geschriebenen haben wir beide gute Erinnerungs-Anker, so dass wir die Tage nochmals erleben können. Das finden wir stimmig und werden es auch weiterhin so machen, auch wenn es etwas Zeit braucht.